Geschichte(n)
Würde man eine Liste schreiben mit den Namen aller Kinder, aller
Eltern und aller Lehrer,
die schon durch die Escuela Libre gegangen sind, so würde diese
Liste recht lang.
Seit rund 20 Jahren gibt es sie auf La Palma, nicht nur mit wechselnden
Menschen,
sondern auch in wechselnden Schulhäusern.
Offensichtlicher als in anderen, grösseren Schulen kann man an der
Escuela Libre de San Miguel de La Palma,
wie ihr ursprünglicher Name lautet, etwas erleben, was Schule als
Einrichtung kennzeichnet:
dahinter steht eine Idee, ein Impuls. Es ist die Idee,
Kinder zu erziehen und zu unterrichten -
und in der Escuela Libre der Impuls,
dies nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik zu tun.
Eine kleine Insel, auf der sich ein Impuls hartnäckig gehalten hat
und hält.
Das soziale Leben um die Schule herum ist und war für viele
Menschen eine fröhliche Bereicherung.
So gab und gibt es immer wieder wunderbare Feste, zu denen alt und jung
willkommen sind,
weit über die Elternschaft der Schule hinaus: Feste, bei denen
sich Leib und Seele erholen können.
Es gibt dreimal im Jahr stattfindende Bücherflohmärkte in der
Schule und,
nicht zu vergessen, den Waldorfstand auf dem Rastro (Flohmarkt) in
Argual,
wo man sich jeden Sonntag trifft
und wo ein nicht unerheblicher Teil zum laufenden Budget beigetragen
wird.
Seit dem Schuljahr 2004/05 sind von Seiten der Lehrer- und Elternschaft
sehr grosse Anstrengungen unternommen worden, die Schule,
die als deutsche Initiative begann, in die einheimische Umgebung zu
integrieren.
Mittlerweile haben wir spanische Kinder und Lehrer
und der grösste Teil des Unterrichtes findet auf spanisch statt.
Möglich geworden ist dies durch den Anschluss an die in Spanien
legale
Homeschoolingorganisation CLONLARA, mit der alle Eltern einen Vertrag
haben.
Einige weitere Schritte hin zur Anerkennung durch das
Erziehungsministerium sind noch nötig,
aber wir sind auf dem Weg.