Altersgemischtes Lernen : fast eine Familie
Anders als in einer Schule mit Jahrgangsklassen wachsen die Kinder in einer Mehrklassenschule
in eine natürliche Gemeinschaft hinein. Ältere und Jüngere können
voneinander lernen.
Bei der gemeinsamen Arbeit öffnet sich der Blick „nach oben“
zum Schulstoff der Grösseren.
Es wachsen Vorfreude und Erwartung, also Lerneifer.
Selbstwertgefühl
Alle Kinder gehören zuerst zu den Kleineren, später zu den Grösseren.
Im Gegensatz zu reinen Jahrgangsklassen haben so auch schwächere das Erfolgserlebnis,
dass es Zeiten gibt, in denen sie mehr wissen und können als andere.
Mit Freude erleben die Älteren, dass sie gelernten Schulstoff
als „Lehrer“ an die Jüngeren weitergeben können.
Dies kann für die besonders Begabten,
denen es sonst schnell mal langweilig werden kann,
eine spezielle und notwendige Befriedigung bringen